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NET Nationale Elitesportschule Thurgau

SWP Nachwuchskonzept

Erneut kein Schweizer Sieg

09.09.2009 - Ruedi Stöckly: Die Ausgangslage war klar, der Sieger dieser Begegnung würde den vierten Schlussrang in der Qualifikation erreichen, und sich somit eine verheissungsvolle Ausgangslage um den 7/8. Rang schaffen


Georgien dominiert

Die Aufgabe war für die Schweizer nicht einfach, zeigte doch Georgien in den bisherigen Partien ausgezeichnete Leistungen. Zumbühl brachte die Einheimischen in Überzahl in Front und nährte Hoffnungen. Doch diese währten nur kurz. Die Georgier lancierten ihren Angriff sehr geschickt und konnten schon bald auf 4:1 davonziehen. Zumbühl brachte die Schweiz mit einem satten Weitschuss nochmals auf 2:4 heran, durfte sich aber nachher mit einer ungeschickten Äusserung gegenüber dem Referee von der Equipe verabschieden, sein Tagwerk war getan. Georgiens Offensivabteilung war äusserst geschickt und enorm effizient. Praktisch jeder Angriff brachte höchste Gefahr aufs Schweizer Tor, Helvetiens Abwehr musste sich nicht mal mit Fouls behelfen, der Gegner skorte, bevor er mittels Foul am Einschuss gehindert werden konnte.

Beherztes Auftreten des Schweizer Teams

Trotz der Spiellaune des Gegners gaben die Eidgenossen nicht auf und zeigten mit einigen sehenswerten Angriffen ihre an diesem Turnier gemachten Fortschritte. Mit schnellen Angriffen und genauen Abspielen realisierten sie ein paar sehenswerte Tore. Man merkte Salvatis Team an, dass es ohne Druck unbeschwerter aufspielen konnte und so auch verschiedene Aktionen bestens gelangen. Georgien imponierte mit seiner ruhigen Spielweise und seiner Abgeklärtheit. Jeder Spieler war in der Lage, die Schweizer Abwehr in Unruhe zu versetzen, sei es mit harten Schüssen oder gefühlvollen Lobbällen. Unter dem Strich war es eine unterhaltsame Begegnung, und die Zuschauer hatten ihren Spass daran. Die Schweiz trifft nun im nächsten Spiel auf Dänemark, bei einem zu erwartenden Sieg wäre dann Weissrussland an der Reihe.

Sportbad Lido (Lugano)

Georgien - Schweiz 19:10 (6:2, 5:2, 4:2, 4:4)
500 Zuschauer / Schiedsrichter: Bobkow, Bernardini Elena
Ausschlüsse: Georgien 9, Schweiz 8 (inkl. DM),

Georgien: Chunburidze, Kavtaradze (2), Kotaria (1), Bagaturia (4), Laitadze (2), Buticashvili (1), Chomakhidye (3), Rusisvili, Rurua (6), Gegelashvili, Nicoleishvili, Khvedeliani, Asatiani,

Schweiz: Tramacera, Cassini, Müller, Graziani, Kiss, Alvarez, Galijas (3), Knijnenburg (3), Zumbühl (2), Vacho (2), Weideli, Fröhli, Vucinic


Bemerkungen: Schweiz ohne Velikov, Taglilatella (nicht im 13 Mann Kader)

Wasserball: B-Europameisterschaft
Sportbad Lido (Lugano)

Gruppe A
Türkei – Frankreich 5:10
Ukraine – Slowenien 10:12
Weissrussland – Dänemark 17:3
Dänemark – Ukraine 8:10
Türkei – Weissrussland 18:8
Frankreich – Slowenien 13:12
Slowenien – Dänemark 19:3
Ukraine – Türkei 4:9
Weissrussland – Frankreich 7:10
Türkei – Slowenien 11:7
Weissrussland – Ukraine 9:7
Frankreich – Dänemark 21:6
Dänemark – Türkei 6:11
Ukraine – France 7:18
Slowenien – Weissrussland 9:8

Rangliste
Frankreich 5/15
Türkei 5/12
Slowenien 5/9
Weissrussland 5/6
Ukraine 5/3
Dänemark 5/0

Gruppe B
Niederlande – Grossbritannien 7:8
Polen – Georgien 3:16
Schweiz – Malta 4:6
Grossbritannien – Georgien 9:10
Malta – Polen 8:7
Niederlande – Schweiz 22.5
Georgen – Malta 10:12
Polen – Niederlande 7:9
Schweiz – Grossbritannien 10:19
Niederlande – Georgien 10:6
Grossbritannien – Malta 11:6
Schweiz – Polen 9:5
Malta – Niederlande 10:10
Polen – Grossbritannien 5:13
Georgien – Schweiz 19:10
Rangliste
Grossbritannien 5/12
Niederlande 5/10
Malta 5/10
Georgien 5/9
Schweiz 5/3
Polen 5/0

Die nächsten Spiele (Freitag)
15.00h Ukraine – Polen
16.30h Dänemark – Schweiz
18.00h Türkei – Malta
19.30h Slowenien - Niederlande

Bild: Deni Kiss

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