Wussten Sie, dass... ...die Startblöcke des Liestaler Bades beim Vorolympischen Meeting 1935 um 2 cm zurückversetzt werden mussten? Die Schwimmbahnen waren um 1 mm zu kurz, somit hätten allfällige Rekorde nicht anerkannt werden können.
...bis 1941 Old Boys Basel und der Schwimmklub Bern (Hallenbadverreine) tonangebend waren?
...während der Kriegsjahre die Liegeflächen des Terrassenschwimmbades in Baden der Anbauschlacht (Kartoffeln) zum Opfer fielen?
...die vielgelobte warme Wassertemperatur des Hallenbades Zürich (1941, erste Wärmepumpe) lediglich 23 Grad Celsius betrug?
...Wasserballspiele bei 15 Grad Wassertemperatur angepfiffen werden mussten? Bei tieferen Temperaturen konnten sich die Captains über die Durchführung absprechen.
...viele Wettkämpfer bis in die 50er Jahre nur während der 2-3 Sommermonate im See oder Fluss ab 15 bis maximal 18 Grad trainieren konnten?
...Max Frisch als Architekt der Schwimmwettkampfanlage Letzigrund im Einsatz war?
...bis 1941 die regionalen Schwimmwettkämpfe erst nach den Landesmeisterschaften stattfanden?
...dass an den Armeemeisterschaften 1941 vier Mann als Lebensretter aufgeboten wurden und sechsmal zum Einsatz kamen?
...dass an den OS 1948 die Goldmedaillengewinnerin Greta Anderson bei ihrem zweiten Start kurz vor dem Ziel fast ertrunken wäre? Sie wurde von zwei Zuschauern aus dem Wasser gezogen.
...der bekannte Verlagsleiter Jean Frey 1945 zum Vizepräsidenten des SSCHV gewählt wurde? Er war ausserdem mehrfacher Wasserballmeister (Schwimmclub Zürich) und Meister über 50 m Uniformschwimmen.
...bis zu den 60er Jahren Rekorde nur anerkannt wurden, wenn sie im obligatorischen Seiden- oder Baumwolltricot geschwommen wurden? Es handelte sich um Einteiler für Damen und Herren, mit 3 cm breiten SchuItern, einem vorgeschriebenen Ausschnitt von 8 cm ab Halsansatz bis Brustbein und 10 cm langem Beinansatz. Die Damen hatten vorschriftsgemäss unter dem Tricot Slips zu tragen, und das wurde kontrolliert
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