Nach erfolgreichen Teilnahmen an der FINA Weltcup Serie im Oktober wird der Wettkampf eine weitere Standortbestimmung sein im Hinblick auf die Langbahnwettkämpfe und die zweite Qualifikationsphase für die olympischen Spiele in London 2012.
Lang und Meichtry für Szczecin gesetzt
Der Weltcupsieger von Stockholm, Flori Lang, ist zwar für Szczecin schon vorselektioniert, reist aber dennoch aus seiner Trainingsstätte im österreichischen Graz an. „Die Saison verlief bis jetzt sehr gut. Ich schwamm unerwartet stark an den Weltcups und konnte auf dem aufbauen, was ich in der letzten Saison geleistet habe. Die bereits guten Zeiten geben mir Zuversicht, dennoch habe ich noch einiges auszuprobieren“, so der 28-Jährige. Die Meisterschaft in Uster nimmt der Sprinter als letztes intensives Stehvermögenstraining und Testmeeting, wobei er sich im schnellen Heimbecken gegen vorbereitete Gegner beweisen muss. Olympiafinalist Dominik Meichtry, der kürzlich seinen 27. Geburtstag feierte, setzt hingegen weiterhin auf eine Vorbereitung in den USA und wird erst zur EM anreisen.
Zuversichtlich dank guter Vorbereitung
Sicher auf EM-Kurs ist die WM-Teilnehmerin Martina Van Berkel, die am Weltcup im Oktober ihren eigenen Schweizerrekord über 200m Delfin drückte und knapp eine Medaille verpasste. Das harte, aber erfolgreiche Trainingslager in den USA sowie gelungene Vorbereitungswettkämpfe der 22-Jährigen lassen auf eine erfolgreiche Olympiasaison hoffen. Ebenso gespannt sein darf man auf die Leistungen von Rückenschwimmer Lukas Räuftlin, der vor wenigen Wochen in Stockholm zu seiner ersten Weltcupmedaille schwamm. Im Auge behalten sollte man auch die Starts von Ivana Gabrilo, Erik Van Dooren und Alex Liess, welche viel versprechende Zeiten an der Weltcupserie zeigten. Schweizerrekordhalterin Stéphanie Spahn freut sich auf ein "Heimspiel" im Trainingsbecken und Melanie Schweiger, Kurzbahnspezialistin und Kurzbahn-EM Finalistin 2010, wird sicherlich mit starken Leistungen aufwarten.
Vorfreude auf packende Wettkampftage
„Der SC Uster-Wallisellen und seine eingespielte Organisations-Crew haben in der Vergangenheit schon mehrmals bewiesen, dass sie aus Meisterschaften und Anlässen tolle und attraktive Events mit einer super Atmosphäre kreieren können. Diese Events begeistern die Zuschauer und spornen die Athleten zu Topleistungen an“, so die Direktorin von Swiss Swimming, Jeannine Pilloud. Im schnellen Becken des erfahrenen Veranstalters konkurrieren während drei Tagen 203 Schwimmerinnen und 213 Schwimmer aus 47 Vereinen. Alle Resultate finden Sie auf diesem Link.