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Der erste Teil der Schweizer Meisterschaft ist vorbei

13.04.2012 - Swiss Waterpolo: Ein Rückblick des Schiedsrichterchefs Léonard Bruchez auf die erste Hälfe der Schweizer Meisterschaft .

Der März ist vorbei und mit ihm kommen der Frühling, die Auswärtsspiele und der e-rapport.
Der Zwischenbericht der ersten Hälfte der Saison ist für mich als Schiedsrichterchefs sehr positiv ausgefallen. In der Nationalliga waren die Leistungen der Schiedsrichter gut bis sehr gut, in der Regionalliga dafür eher zwiespältig.

Die Umsetzung der Anweisungen « Shanghai 2012 » gab den Matches eine positive Richtung und die beobachteten Auswirkungen waren sehr erfreulich. Es wird aber notwendig sein, noch mit grösserer Entschlossenheit die Regeln 21.09, 21.10 und 21.11 anzuwenden. Das Gesamtresultat ist äusserst positiv zu bewerten, wie auch die Rückmeldungen der Coachs und den Spielern bestätigten.

Die Matches in den Regionalligen waren eher zwiespältig. Es hat leider immer noch zu viele Partien, welche von noch unerfahrenen Schiedsrichtern ohne unterstützende Überwachung  eines Delegates geleitet werden müssen. Leider erlauben es die Finanziellen Mittel nicht eine solche Unterstützung  fortlaufend zu ermöglichen. Die SCHIKO ist sich diesem Problem bewusst und Vorschläge zur Verbesserung dieser Situation werden der Direktion von Swiss Waterpolo vorgetragen.  

Ich möchte das vorbildliche Verhalten der Trainer erwähnen, welche in der Lage waren, ihren Spielern die Anweisungen „Shanghai 2012“ erfolgreich zu vermitteln. Das Ergebnis war sehr erfreulich. Es resultierten daraus äusserst angenehmen Matches für die Zuschauer und Resultate welche keinen Widerspruch duldeten. Liebe Coachs, im  Namen aller Schiedsrichter bedanke ich mich an dieser Stelle bei Ihnen für das erbrachte Engagement. 

Bleibt zum Schluss noch der e-rapport. Viele der Clubs haben diesen bedeutenden technischen Wandel sehr gut vorbereitet. Leider gibt es aber auch eine Reihe von Clubs, welche diese Umstellung noch nicht ernst genommen haben. Dies führt zu grossen Problemen resp. Verzögerungen sowie Fehler in der Berichterstattung. Die Schiedsrichter wurden angewiesen, Verständnis für auftretende technische Probleme zu zeigen und die Clubs zu unterstützen. Jedoch muss gesagt werden, dass nicht alles akzeptiert werden kann, beispielsweise wenn Clubs absolut nicht vorbereit sind. Es ist richtig, dass diese Saison die praktische Umsetzung des e-rapports im Vordergrund steht. Ich  bin mir sicher, dass dies in einem ordnungsgemässen Ablauf für den Rest der Saison umgesetzt werden kann.

Auf dem Weg zum zweiten Teil der Meisterschaft,  bedanke ich mich im Namen der SCHIKO, bei allen Schiedsrichtern für ihre gute Leistung. Wir danken auch den Trainern und deren Einstellung und Verhalten, welche in der ersten Hälfte der Saison makellos waren. Zum Schluss ein großes Dankeschön an unsere Spieler, welche uns jeder Zeit ein würdevolles Spektakel unseres geliebten Sports bieten.

Léonard Bruchez

Schiedsrichterchef Swiss Waterpolo

 

 

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